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Faces

Ein nasskalter Januar-Abend kurz nach Weihnachten. Menschen durcheilen die Fußgängerzone, den Blick fest aufs Handy geheftet. Die Tauben halten sich noch zurück. Die Flaschensammler aber sind schon unterwegs, das Abendessen muss verdient werden, solange die Läden noch offen sind. Gesichtslose Figuren verströmen aus beleuchteten Schaufenstern die Melancholie des Entseelten. Sie bedeuten uns Individualität. Mir fällt das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe ein – dort macht man sichtbar, was uns nicht bewusst werden soll (letztes Foto).

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